Wer soll dort wie wohnen? Bessere Bebauungspläne durch städtebaulichen Wettbewerb.
Rehm
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Datum
2019
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Herausgeber
Rehm
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Heidelberg
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 505/204
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
In der Vergangenheit wurden Baugebiete, vor allem im ländlichen Raum,
zur Deckung des Bedarfs an Wohnraum hauptsächlich mit Einfamilien- und
Doppelhäusern von den Kommunen ausgewiesen. Die geübte Praxis besteht
darin, dass ein Architekt, eine Architektin oder ein Stadtplaner, eine Stadtplanerin
mit der Erstellung eines Bebauungsplanes beauftragt wird und
nach den Vorgaben der Kommune den städtebaulichen Entwurf und den Bebauungsplan
ausarbeitet. Dabei wurden die Wohnformen Einfamilien- oder
Doppelhaus nur selten in Frage gestellt, da sich der ermittelte oder zumindest
wahrgenommene Bedarf entsprechend darstellte. Auch die damit verbundene
Flächeninanspruchnahme spielte vor allem im ländlichen Raum,
wo die Flächenreserven in der Vergangenheit noch ausreichend erschienen,
eine nachgeordnete Rolle. Mittlerweile hat aber auch die ländlicheren Kommunen
die Problematik eines schwindenden Flächenangebots, des damit
verbundenen Bewusstseins für einen sparsamen Umgang mit Grund und
Boden und der häufig zu einseitigen Ausrichtung der angebotenen Wohnformen
erreicht. Die Grundstücke werden immer teurer, damit für bestimmte Einkommensgruppen
nicht mehr erschwinglich, die Flächen knapper, die Lebensformen
vielfältiger. Das Modell Einfamilien-/Doppelhaus passt nicht mehr in jedem
Fall. Das heißt, es müssen neue Ideen und Lösungen für einen flächensparenden
Umgang mit Grund und Boden, aber auch für Wohnformen, die Qualität
haben, erschwinglich sind und alle Lebenslagen berücksichtigen, gefunden
werden.
Umso wichtiger ist es, qualitätsvolle Lösungen für die immer komplexer
werdende Anforderung zu finden. Ein ideales Instrumentarium ist der städtebauliche
Wettbewerb, in dem Planer sich in Konkurrenz zu anderen stellen.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
27-38