Regionaler Flächennutzungsplan: Leitbild versus Planentwurf. Stellungnahme der Stadt Frankfurt am Main zum Vorentwurf des RegFNP 2007 (Auszug). Argumente für die Stärkung des Verdichtungsraumes (Dr. Lorenz Rautenstrauch).

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Frankfurt/Main

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ZLB: 4-2007/2852

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Abstract

Im Rahmen der Aufstellung des Regionalen Flächennutzungsplanes (RegFNP) für das Verbandsgebiet des Planungsverbandes Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main erfolgte eine erste Offenlage des Planvorentwurfes vom 2. Mai bis zum 1. August 2007. In diesem Zeitraum hat das Dezernat Planung und Wirtschaft - Stadtplanungsamt - den Vorentwurf geprüft und nach Beteiligung von rd. 15 städtischen Fachämtern die Stellungnahme der Stadt erarbeitet. Der abgedruckte Text umfasst den allgemeinen Teil der Stellungnahme, der sich mit den generellen Fragen des RegFNP auseinandersetzt. Im Schwerpunkt steht die Auseinandersetzung mit den textlichen Leitvorstellungen und dem räumlichen Leitbild für die Region sowie deren Umsetzung in das Planwerk. So sehr die Stadt Frankfurt das zentrale Leitbild einer Rezentrierung zugunsten des Verdichtungsraumes und dort vor allem zugunsten zentraler Orte oberer Hierarchiestufen und in weiterer Konsequenz gleichsam einer Innenentwicklung im regionalen wie örtlichen Maßstab als Paradigmenwechsel zueiner zukunftsfähigen Raumentwicklung der Region begrüßt, so wenig kann sie der im Plan vollzogenen Umsetzung dieses Leitbildes zustimmen. Überprüfungen der zahlenmäßigen Auswirkungen der Zuwachsflächenausweisung sowie der räumlichen Entwicklungsvorstellungen zahlreicher Gemeinden erlauben die Aussage, dass textliche Leitvorstellungen für die räumliche Entwicklung und ihre Umsetzung in der Planungskonzeption in diametralem Gegensatz zueinander stehen. Mit einer derartigen Umsetzung des Planes würde das Gegenteil der notwendigen Stärkung der Regionsmitte erreicht. Den Einschätzungen der Stadt Frankfurt schließen sich externer Fachleute an. Lorenz Rautenstrauch, der jahrzehntelang leitende Funktion im Umlandverband und danach auch im Planungsverband innehatte, liefert die Argumente in seinem Gastbeitrag. goj/difu

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54 S.

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Im Dialog; 3