Kemptener Vereinödungen - Vor 425 Jahren erstmals ländliche Neuordnung im Allgäu.
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SEBI: 81/481-4
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Zusammenfassung
Das Bevölkerungswachstum und der Grundstücksverkehr hatten im mittelalterlichen Allgäu zur Güterzersplitterung, zum Flurzwang und gegenseitigen Weidedienstbarkeiten geführt, die eine selbständige und intensive Bodennutzung behinderten und Anlaß zu Streitigkeiten waren.Als ,,Pioniertat bäuerlicher Selbsthilfe'' begannen die Landwirte in der Reichsabtei Kempten Mitte des 16.Jahrhunderts mit der ,,Vereinödung'', d. h. der Neuordnung ihrer Grundstücke, deren Hauptgewicht schon bald auf der Zusammenlegung oder ,,Arrondierung'' lag.Seit 1550 urkundlich nachgewiesen, bekam die Vereinödungsbewegung erst 1791 eine rechtliche Regelung, die erst 1861 abgelöst wurde.Das Vereinödungsverfahren wurde nach Antrag williger Gemeindemitglieder durch Diskussion und Abstimmung eingeleitet, nach der Abgrenzung, Vermessung bzw.Schätzung wurde im Einvernehmen mit den Teilnehmern der Entwurf eines Neuverteilungsplans aufgestellt.Berücksichtigt wurden alte Rechtsverhältnisse, wie Wege-, Wasser-, Brunnen- und Zaunrecht, aber auch Landschaftspflege.Die Kosten, speziell die der Aussiedlung wurden umgelegt. lt/difu
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Vereinödung, Arrondierung, Grundstückszusammenlegung, Siedlungsgeschichte, Landesgeschichte, Landwirtschaft
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In: Pilters, Günther u. a.: Flurbereinigung in Schwaben. 1951-1976.Hrsg.Flurbereinigungsdirektion Krumbach., Krumbach: (1976), S. 14-21, Kt.; Abb.; Tab.; Lit.
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Vereinödung, Arrondierung, Grundstückszusammenlegung, Siedlungsgeschichte, Landesgeschichte, Landwirtschaft