Erhebliche Mengen an Stahl und Kupfer. Eine neue Methode mittels "Bottom-up"-Verfahren ermöglicht die Berechnung des Materiallagers von Heizungsleitungen im Wohngebäudebestand.

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Berlin

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1868-9531

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ZLB: Kws 280 ZB 1571
IRB: Z 1853

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Abstract

Deutschland ist aufgrund geringer beziehungsweise fehlender Rohstoffreserven auf den Import entsprechender Rohstoffe aus dem Ausland angewiesen. Um die wirtschaftliche Zukunft des Industriestandorts Deutschland zu sichern, kommt der Verfügbarkeit beziehungsweise Versorgungssicherheit von Rohstoffen eine entscheidende Bedeutung zu. Immer wichtiger wird in diesem Zusammenhang die stoffliche Wiederverwertung von Sekundärrohstoffen. Derzeit lagern schätzungsweise 28 Millarden Tonnen Materialien in Form langlebiger Güter in Deutschland. Die Mehrheit davon ist in den Bauwerken des Hoch- und Tiefbaus gebunden und wird durch mineralische Baustoffe dominiert. Metalle dagegen machen in Bezug auf die Masse nur rund vier Prozent aus. Aufgrund geringer natürlicher Reserven in Deutschland kommt jedoch gerade diesen Depots eine große Bedeutung zu. Als kurz- bis mittelfristig erschließbares Sekundärrohstoffreservoir für Metalle nennen bisherige Studien inbesondere die Konsumgüter. Ein weiteres, bisher wenig beachtetes Depot befindet sich in den Gebäuden des Hochbaus. So bestehen große Teile der technischen Gebäudeausstattung (TGA) aus Metallen. Der Beitrag stellt ein "Bottom-up"-Verfahren zur Berechnung des Materiallagers von Heizungsleitungen im Wohngebäudebestand vor. Die Modernisierungswellen, die im Gebäudebestand in den kommenden Jahren anstehen, werden erhebliche Mengen an Stahl und Kupfer freisetzen. Bei den Inputflüssen gewinnen dagegen Aluminium und Kunststoffe zunehmend an Bedeutung.

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Nr. 2

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S. 28-37

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