Prekäre Arbeit. Ursachen, Ausmaß, soziale Folgen und subjektive Verarbeitungsformen unsicherer Beschäftigungsverhältnisse.

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DE

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Bonn

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ZLB: 4-2006/736

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GU

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Abstract

Die Zahl der Normalarbeitsplätze in der deutschen Wirtschaft sinkt. Damit sind Beschäftigungsverhältnisse gemeint, die unbefristet sind und über Arbeit in Vollzeit ein Existenz sicherndes Einkommen gewährleisten. Die Definition von prekären Beschäftigungsverhältnissen ist schwierig, denn nicht jede atypische Beschäftigung, wie z. B. Teilzeitarbeit, ist auch prekär. Prekär ist Erwerbstätigkeit in der Regel dann, wenn der Lohn deutlich unter dem Durchschnittseinkommen liegt, keine zuverlässige Zukunftsplanung für den einzelnen möglich ist und Arbeitnehmerschutzrechte reduziert sind. Die Vertreter einer liberalen Marktdoktrin sehen in einer Verkrustung und Überregulierung des Arbeitsmarktes die Hauptursache für die hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland. Das Gutachten hat das Ziel zu einer begrifflichen und theoretischen Klärung des Begriffs prekäre Beschäftigungsverhältnisse beizutragen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Situation von Migrantinnen und Migranten gelegt, die in besonderer Weise von diesen Entwicklungen betroffen sind. Vor diesem Hintergrund und anhand neuerer empirischer Forschungsergebnisse wird der Frage nachgegangen, wie diese Formen der Beschäftigung subjektiv verarbeitet werden. sg/difu

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102 S.

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Gesprächskreis Migration und Integration