Von der Rigorosität in den Pragmatismus. Aspekte britischer Presse- und Informationspolitik im Nachkriegs-Deutschland, 1945-1949.
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Der Wandel der Presse- und Informationspolitik der britischen Besatzungsbehörden war einerseits auf teilweise weltpolitisch bedingte Änderungen der Besatzungspolitik, andererseits auf die Dynamik des Widerspruchs der "erzwungenen Demokratisierung" zurückzuführen. Die pragmatische Deutschlandpolitik wurde in der Pressepolitik vorweggenommen. Als zentrales Instrument der direkten Informationskontrolle erwies sich der Deutsche Pressedienst (dpd), der bereits zwei Monate nach der Kapitulation funktionierte. In der Regel verstießen die Briten nicht gegen die selbst propagierten Standards eines freien Pressewesens mit kritischer Distanz gegenüber staatlicher Kontrolle. Die Behandlung der Parteien und Verwaltungen war kooperativ. Die wichtigste Beschränkung der Wirkung der britischen Presse- und Informationspolitik war materieller Art: nie gelang es, die Gesamtbevölkerung täglich mit Presseerzeugnissen zu versorgen. Die Ausnahme bildete Berlin, wo normale journalistische Arbeitsbedingungen geschaffen wurden. wev/difu
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Besatzungspolitik, Presse, Informationspolitik, Propaganda, Zensur, Zeitungsgeschichte, Demokratisierung, Bergbau, Journalismus, Wirtschaftsentwicklung, Institutionengeschichte, Landesgeschichte, Information, Bildung/Kultur, Kommunikationsmedien
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Düsseldorf: (1989), 178 S., Tab.; Lit.(phil.Diss.; Düsseldorf 1989)
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Besatzungspolitik, Presse, Informationspolitik, Propaganda, Zensur, Zeitungsgeschichte, Demokratisierung, Bergbau, Journalismus, Wirtschaftsentwicklung, Institutionengeschichte, Landesgeschichte, Information, Bildung/Kultur, Kommunikationsmedien