Selbstinszenierung europäischer Diktaturen. Die Präsenz im zeitgenössischen Stadtraum am Beispiel Lissabon.
Informationskreis für Raumplanung
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Informationskreis für Raumplanung
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DE
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Dortmund
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0176-7534
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ZLB: 4-Zs 2751
BBR: Z 447
IFL: Z 598
IRB: Z 1108
BBR: Z 447
IFL: Z 598
IRB: Z 1108
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Abstract
Städte sind Erinnerungsträger und Spiegelbild der Gesellschaften, die sie geprägt haben. Wie stark eine Gesellschaft auf einen Stadtkörper Einfluss nehmen kann, hängt von dem politischen Konsens und von den ökonomischen Ressourcen ab. Das wohl bekannteste Beispiel hierfür ist die Umgestaltung von Paris, unter Napoleon III. im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die großen Sanierungsprogramme in Rom oder Lissabon in den 1920 bis 1940er Jahren sind hingegen weit weniger bekannt. Mit dem Beginn der Diktatur 1926 und der Verfestigung der Macht Salazars 1933 erfuhr der Städtebau in Portugal eine entscheidende Beschleunigung. Unter der Führung des sogenannten neuen Staates (Estado Novo) wurde das Stadtbild der meisten portugiesischen Städte entscheidend geprägt, wobei der Gestaltungsschwerpunkt auf der Hauptstadt Lissabon lag. Der autoritäre Staat griff für seine Propaganda bewusst auf den Stadtraum zurück, um einerseits politische Handlungsfähigkeit zu beweisen und andrerseits die ideologische Botschaft für eine größtenteils aus Analphabeten bestehenden Bevölkerung erfahrbar zu machen. Mit Hilfe eines gebauten Bildprogramms, das in den Stadtraum eingeschrieben wurde, sollte die nationale Identität Portugals neu definiert werden.
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Raumplanung
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Nr. 164
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S. 54-58