Handlungsziele für Stadtgrün und deren empirische Evidenz. Indikatoren, Kenn- und Orientierungswerte. Stand April 2017.

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Bonn

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ZLB: Kws 125/165

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Abstract

Indikatoren und Kennwerte gewinnen vor allem auf der politischen Ebene als argumentative Unterstützung bei der Verfolgung von Grünzielen zunehmend an Bedeutung. Kennwerte haben eine Signalwirkung für die politische Diskussion, denn hierbei wird gerne auf konkrete und einfach nachvollziehbare Zahlen und Werte zurückgegriffen, wie bspw. die quantitative Grünausstattung der Stadt. In der Planungspraxis werden die in diversen Planungskonzepten und -strategien mittlerweile breit und nachhaltig verankerten Grünziele bisher insgesamt jedoch nur untergeordnet anhand von Indikatoren und Kennwerten verfolgt. Viele Städte nutzen stattdessen GIS-gestützte Freiraumbedarfsanalysen oder SWOT-Analysen zur Bewertung der Freiraumsituation. Allerdings ist in einigen Großstädten in den letzten Jahren die Entwicklung spürbar, dass Indikatoren als sinnvolles Instrument zur Identifizierung räumlicher Handlungsbereiche sowie zum Städtevergleich erachtet und Kennwerte als "Hilfsmittel" zur Umsetzung von Planungen auf der Verwaltungsebene stärker wertgeschätzt werden. Zielsetzungen, die mit Indikatoren auf Basis quantitativer Kennwerte gekoppelt sind, sind ein wesentlicher Baustein, um Grünräume langfristig zu sichern und einen qualitätsvollen Städtebau zu ermöglichen.

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141 S.

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