Umweltgerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Gerechtigkeitsurteile und ihr Einfluss auf private und politische Handlungsbereitschaften am Beispiel der Energieproblematik.

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Hamburg

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ZLB: Kws 271,8/7

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DI

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Abstract

In Folge des voranschreitenden, anthropogenen Klimawandels nehmen Naturkatastrophen und extreme Wetterereignisse stetig zu. Gleichzeitig besteht der Großteil der in Deutschland genutzten Primärenergie aus fossilen Energieträgern. Eine schnelle Umstellung oder Verringerung des Energieverbrauchs zu Gunsten ökologischer Ziele ist schwierig, da soziale und ökonomische Interessen gefährdet würden, die ebenfalls gesellschaftlich breite Akzeptanz finden. Was veranlasst Menschen folglich zu energierelevanten Handlungen? Welche Motive gibt es, die energiesparende Handlungs- und Engagementbereitschaften hervorrufen, und was begünstigt jene Bereitschaften, die mit dem Energieschutz potenziell interferieren? Es wird auf der Grundlage bereits bestehender und bewährter sozialpsychologischer Modelle gerechtigkeits- und umweltbezogene Motivstrukturen energierelevanter Bereitschaften integrativ überprüft. Die Befunde zeigen, dass ökologische Gerechtigkeitsurteile differenziert vorgenommen werden. Es gibt nicht die Gerechtigkeit, sondern es existieren unterschiedliche Aspekte von Gerechtigkeit, die bedeutsam sind. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass sowohl distributive Gerechtigkeitsprinzipien als auch der Glaube an eine ökologisch gerechte Welt für die Vorhersage energieschützender Bereitschaften bedeutsam sind. Zudem legen die Befunde nahe, dass sowohl verantwortungs- und gerechtigkeitsbezogene Kognitionen als auch Emotionen bedeutsame Motive für energierelevante Bereitschaften sind. Daher sollten verantwortungs- und gerechtigkeitsbezogene Motive stärker bei der politischen Diskussion berücksichtigt werden, um die Akzeptanz energiepolitischer Maßnahmen zu steigern.
Climate change is one of the largest challenges that we are facing at the moment. Consequently, we need to find solutions for this problem. The scientific community widely agrees that consumers have to adjust their daily consumption behavior. Labels are a useful instrument to help consumers eliminate information asymmetries. A carbon label informs and gives the consumer feedback about how environmentally friendly a product is. Currently, there is a discussion about introducing a carbon label for products on a European level. The aim of this work is to evaluate the attitudes and preferences of German consumers toward low, medium and high carbon labels. Using the method of a conjoint analysis, we can analyze the impact that a product with a carbon label has on the consumers preferences for that product. A special focus lies in the impact that a carbon label has on the consumers willingness to pay.

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XI, 232 S., Anh.

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Psychologische Forschungsergebnisse; 180