Weder Staatsdiener noch Dienstleister. Selbstverständnis öffentlich Beschäftigter in Deutschland.

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Bremen

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ZLB: Kws 780/2

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Abstract

Im Zuge der Reformen des öffentlichen Dienstes in Deutschland seit den 1990er Jahren werden an die Beschäftigten neue normative Erwartungen gestellt. So sollen neben den durch den traditionellen "Staatsdiener" charakterisierte Werte wie Neutralität, regelgeleitetes Handeln oder Loyalität auch auf Effizienz, Flexibilität oder Serviceorientierung zielende "Dienstleister"-Werte berücksichtigt werden. Der Beitrag untersucht mittels Fokusgruppendiskussionen von Beschäftigten in drei Bereichen des öffentlichen Dienstes (Polizei, Bundesnetzagentur, Müllabfuhr) die Bedeutung und Bewertung von "Staatsdiener"- und "Dienstleister"-Werten sowie Wertkonflikte und Wertinterpretationen der Beschäftigten. Zentrales Ergebnis ist eine große Heterogenität von Wertorientierungen, die auf den unterschiedlichen Marktbezug der untersuchten Bereiche des öffentlichen Dienstes zurückgeführt werden können.

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28 S.

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TranState Working Papers; 187