Geographien des Klimawandels: Verwundbarkeit, Sicherheit, Translokalität.

Herbeck, Johannes Maximilian
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Datum

2014

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Bremen

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Dokumenttyp (zusätzl.)

DI
EDOC

Zusammenfassung

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, wie sich angesichts der Klimawandel-Debatte die Konzeption von Raum in seinen verschiedenen Kategorien verändert. Dazu werden zunächst einige eher traditionelle Register der geographischen Forschung (der Ort, die Region, die Landschaft) vorgestellt und in ihrer Bedeutung für die wissenschaftliche und politisch-mediale Auseinandersetzung mit dem Klimawandel diskutiert. Die verschiedenen historischen Entwicklungen, in denen sich diese Raumkategorien verändert haben, werden skizziert. In allen drei Kategorien, so die zusammenfassende Beobachtung, haben sich in den letzten Jahren Raumkonzepte durchgesetzt, die sowohl den konstruierten, als auch den relationalen Charakter von Raum und Raumausschnitten betonen. Regionen, Orte und Landschaften erscheinen dann nicht mehr als quasi-natürliche Objekte, sondern als Ergebnis und Medium der Aushandlung in sozialen Machtgefügen. In den Klimawandeldebatten können diese Raumkonzepte z.B. dazu dienen, die Produktionen von Räumen in entsprechenden Diskursen offenzulegen und auf die soziale, durch Machtunterschiede geprägte Verfasstheit solcher Raumbilder hinweisen. In einem weiteren Schritt werden räumliche Aspekte in zwei spezifischen Themenkontexten, der Verwundbarkeit und der Sicherheit aufgezeigt und mit Hilfe der eingereichten Artikel diskutiert. Hier zeigt sich, dass insbesondere die Raumbegriffe Ort und Region als wesentliche Kategorien der Analyse und der Intervention in den entsprechenden Diskursen weit verbreitet sind. Der Begriff der Landschaft taucht, zumindest in den diskutierten Feldern, weniger klar zutage. Abschließend wird die Debatte zu Translokalität als Möglichkeit vorgestellt, zukünftige humangeographische Klimawandelforschung raum- und skalensensibel zu gestalten und gerade in Hinblick auf die diskursiven Verknüpfungen zwischen Migration und Klimawandel als kritische Raumwissenschaft zu verankern.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Ausgabe

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

129 S.

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Serie/Report Nr.

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