Der Einfluss öffentlichen Eigentums auf die Preissetzung in deutschen Haushaltsstrommärkten.

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Mannheim

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ZLB: 2010/2610

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Abstract

Das Papier geht der Frage nach, ob öffentliches Eigentum tatsächlich einen Einfluss auf die Preiswahl hat. Zunächst wird die Eigentumsstruktur von Stromunternehmen in Deutschland, insbesondere vom Grundversorger, dem größten Stromanbieter in einem Distributionsmarkt, und dem regionalen Verteilungsnetzbetreiber betrachtet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrzahl öffentlicher und privater Eigentümer vollständiges Eigentum am Grundversorger und am Netzbetreiber anstreben. Im Rahmen einer multivariaten Betrachtung wird dann der Einfluss des Eigentums auf die Preiswahl des Grundversorgungsvertrags analysiert. Während kein signifikanter Unterschied des Einflusses öffentlicher oder privater Eigentümer auf die Preissetzung gefunden werden kann, führt eine höhere Eigentumskonzentration am Grundversorger zu signifikant niedrigeren Preisen. Während kein direkter Effekt aus öffentlichem Eigentum auf den Preis des Grundversorgungsvertrags gefunden wurde, lassen sich dennoch indirekte Implikationen aus den identifizierten Strategien öffentlicher Investoren für die Konsumentenwohlfahrt finden.

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28 S.

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Discussion Paper; 10-090