Umbauen bringt Vorteile. Stadtentwicklung.

Gnann, Michaela
Eppinger
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Datum

2011

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Herausgeber

Eppinger

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Schwäbisch-Hall

Sprache

ISSN

0723-8274

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-Zs 3025

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Die aktuellen Bevölkerungsprognosen gehen davon aus, dass die Einwohnerzahl Deutschlands von aktuell 82 Millionen auf 65 bis 70 Millionen im Jahr 2060 sinken wird. Zu diesem Zeitpunkt wird jeder dritte Bürger mindestens 65 Jahre alt sein. Mit dem Rückgang der Einwohnerzahlen und dem Trend zu einer "alten" Gesellschaft verändern sich die zentralen Handlungsfelder der Kommunen. Vor allem fordert der demographische Wandel neue Ansätze in der Stadtentwicklungspolitik. Es werden nicht unbedingt mehr, sondern vielfach eher weniger Flächen gebraucht - diese aber mit hoher Qualität. Auf dem Wohnungsmarkt stehen die steigende Zahl der Single-Haushalte und das wachsende Bedürfnis nach mehr Wohnfläche dem Interesse der älteren Generation nach barrierefreien beziehungsweise barrierearmen Wohnungen gegenüber. Außerdem wächst die Nachfrage nach Infrastrukturangeboten, die auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichtet sind. Aus diesem Grund gilt es, zukunftsfähige Strategien und Lösungsansätze in Stadtentwicklungskonzepte aufzunehmen. Wichtiger Bestandteil sind dabei koordinierte und moderierte Beteiligungsprozesse. In dem Beitrag wird ausgeführt, dass ein möglicher Schritt in die neue Richtung sein kann, das Programm "STADTprofil" der Stadtentwicklung Stuttgart (STEG) einzusetzen. Es analysiert und vergleicht Daten, die für eine erfolgreiche Stadtentwicklung unabdingbar sind, und gibt Kommunen Aufschluss über das richtige Konzept. Die Software erstellt eine Stärken-Schwächen-Analyse, entwickelt verschiedene Szenarien und visualisiert Wechselwirkungen von geplanten Maßnahmen. Wie die Theorie in die Praxis umgesetzt werden kann, wird am Beispiel der baden-württembergischen Gemeinden Erligheim, Hüttlingen und Uhingen aufgezeigt.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Der Gemeinderat

Ausgabe

Nr. 2

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 24-25

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen