Von ökologischer Ignoranz zum integrierten Umweltschutz? Der Fall Boehringer.

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Berlin

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ZLB: 94/1712-4

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S
FO

Abstract

Der unternehmensbezogene Umgang mit Umweltproblemen als einer der größten Umweltkonflikte beschäftigte die bundesdeutsche Presse jahrelang und hat eine gesellschaftpolitische Debatte herauf beschworen, die in einer Veränderung der Strategien und Beearbeitungsformen der umweltpolitischen Akteure mündete. Im ersten Teil werden die wechselhafte Verlaufsgeschichte des Umweltkonflikts im Hamburger Werk der Firma C. H. Boehringer Sohn nachgezeichnet und die fallspezifischen Bearbeitungsformen im System industrieller Beziehungen analysiert. Daran anschließend wird im zweiten Teil die aktuelle Umweltpolitik des Gesamtunternehmens Boehringer und des Ingelheimer Stammwerks betrachtet. Neben einer Darstellung der betrieblichen Umweltpolitik liegt der Schwerpunkt auf der Identifizierung von unternehmensinternen Lernprozessen, auf der Fragestellung, in welcher Weise der Umweltkonflikt im Hamburger Werk die umweltschutzbezogenen Oerienierungen, Strategien und Aktivitäten des Unternehmens geprägt und beeinflußt hat. difu

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114 S.

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Discussion papers; FS II 94-201