Mehrvergütungsansprüche bei geänderten Baugrundverhältnissen - Zum Vorrang der Auslegung.
Beck
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Beck
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DE
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München
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1439-6351
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ZLB: R 292 ZB 7099
BBR: Z 558
BBR: Z 558
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RE
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Abstract
"Ohne Baugrund geht das Bauen nicht!" Dieser einprägsame Satz Korbions zur 1. Auflage des unverzichtbaren Standardwerks von Englert/Grauvogl/Maurer zum Baugrundrecht hat nach wie vor Gültigkeit. Doch treten gerade heute immer wieder neue Fragen auf, wie nicht tatsächlich, sondern rechtlich mit dem so genannten Baugrundrisiko umgegangen werden soll. Der Beitrag soll verdeutlichen, dass allzu oft mit Schlagworten Lösungswege verdeckt werden, die sich ohne Weiteres schon mit dem allgemeinen Recht begehen lassen. Dies gilt vor allem für eine stets vorrangig vorzunehmende Auslegung von Bauverträgen anstatt eines Rückgriffs auf das allgemeine häufig dem Auftraggeber angelastete Baugrundrisiko, das zumal noch mit einer zweifelhaften Analogie zu § 645 BGB begründet wird.
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Neue Zeitschrift für Baurecht und Vergaberecht
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Nr. 8
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S. 465-473