Das Haus der Abgeordneten. Ein Denkmal preußischer und deutscher Geschichte in der Mitte Berlins. [Begleitband zur Dauerausstellung des Abgeordnetenhauses von Berlin.]

Wilderotter, Hans
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Datum

2001

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Berlin

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Standort

ZLB: 2002/274

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Das Preußische Abgeordnetenhaus findet selten die ihm gebührende Aufmerksamkeit. Dies gilt sowohl für das Gebäude selbst als auch für die parlamentarische Körperschaft. Dieses Desinteresse ist nicht gerechtfertigt. Die zeitgenössische Presse lobte den Bau Friedrich Schulzes als Beispiel einer gelungenen Parlamentsarchitektur. In den ersten beiden Jahrzehnten nach der Revolution 1848/49 wurden im Preußischen Abgeordnetenhaus die Formen parlamentarischer Kultur herausgebildet, die von den Parlamenten des deutschen Reiches und der Republik übernommen und verfeinert wurden. Ab 1918 war die preußische Volksvertretung ein Grundstein im "Bollwerk der Demokratie", das die Republik Preußen gegen die antidemokratische Entwicklung im Reich bildete. Während des NS-Regimes diente das Gebäude den Repräsentationsbedürfnissen der Machthaber. Als "Haus der Flieger" wurde es Teil des Herrschaftsbereichs von Hermann Göring, dessen Zentrum das benachbarte Reichluftfahrtministerium war. Nach 1945 wurde das Gebäude, das im Krieg erheblich beschädigt worden war, nach seiner Instandsetzung ab 1949 Regierungsstellen der DDR zur Verfügung gestellt. Es blieb, als Haus der Ministerien II, eng verbunden mit dem ehemaligen Reichluftfahrtministerium, das als Haus der Ministerien I bezeichnet wurde. Seit der Übernahme durch das Abgeordnetenhaus des vereinigten Berlin im Jahre 1993 wird das Haus wieder parlamentarisch genutzt. Es bildet, zusammen mit dem Gebäude des Preußischen Herrenhauses, im den heute der Bundesrat seinen Sitz hat, zusammen mit dem ehemaligen Reichsluftfahrtministerium, das vom Bundesfinanzministerium bezogen wurde, ein Symbol der preußischen und deutschen Geschichte im Zentrum Berlins. difu

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143 S.

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