Differenzierte Bedienung im ÖPNV. Wirtschaftlichkeitsanalyse von bedarfsorientierten Bedienkonzepten im städtischen Busverkehr.

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München

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0020-9511

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ZLB: Kws 305 ZB 6803
BBR: Z 153
IFL: I 809

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Abstract

Konventionelle Bedienkonzepte im ÖPNV besitzen statische Soll-Fahrpläne sowie vorgegebene Linienwege und Haltestellen. Ein innovatives bedarfsorientiertes ÖPNV-System bedarf der Flexibilisierung der starren räumlichen und zeitlichen Rahmenbedingungen: Fahrgäste können haltestellenlos und zu beliebigen Zeiten Zugang zum Verkehrssystem erhalten. Durch die Errichtung dieses Bedienkonzepts ergeben sich neue Herausforderungen an die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit. In dem Beitrag werden Life Cycle Costs anhand von zwei Szenarien analysiert. Als Untersuchungsgebiet wurde die baden-württembergische 38.000-Einwohner-Stadt Schorndorf im Agglomerationsraum von Stuttgart gewählt. Aufgrund der für baden-württembergische Städte typischen Struktur ist davon auszugehen, dass sich die dort festgestellten Untersuchungsergebnisse auf 85 weitere Gemeinden in Baden-Württemberg übertragen lassen. Um ein quantitatives Urteil über die Wirtschaftlichkeit einer Investitionsentscheidung bilden zu können, wurden die zu erwartenden Ein- und Auszahlungen ermittelt (dynamische Investitionsrechnung). Der betrachtete Lebenszyklus orientiert sich an der Nutzungsdauer der Fahrzeuge. In zwei Szenarien wurde dem Linienverkehr der Bedarfsbus im Flächenbetrieb als Ergänzung zum Linienverkehr gegenübergestellt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Szenario mit einem Bedarfsbus im Flächenbetrieb als Ergänzung zum Linienverkehr einen deutlich verbesserten Kapitalwert erreicht. Sollte allerdings die Verkehrsleistung des Bedarfsbusses die des Linienverkehrs übersteigen, reduziert sich die Vorteilhaftigkeit des Bedarfsbusses. Daher sollte eine ausgewogene Kombination aus Linienverkehr und alternativer Betriebsform gewählt werden.

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Internationales Verkehrswesen

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Nr. 1

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S. 35-37

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