Interkulturelle Konflikte in Nachbarschaften und ihre Lösung durch Mediation.

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München

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ZLB: 4-2006/331

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DI

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Abstract

In der Arbeit wird erläutert, dass in interkulturellen Nachbarschaftskonflikten einige Besonderheiten bei der Konfliktbewältigung und im Mediationsdesign beachtet werden müssen, um kulturelle Unterschiede zu berücksichtigen und ebenfalls den rechtlichen und räumlichen Aspekten des Konflikts gerecht zu werden. In den Beispielfällen zeigen sich zwar kulturelle Unterschiede und deren Instrumentalisierung, die Autorin kommt aber zu der Auffassung, dass die jeweilige Mediation nicht an kulturellen Differenzen oder der mangelnden Anpassung des Verfahrens gescheitert ist, vielmehr scheinen sich von kulturellen Faktoren unabhängige strukturelle Bedingungen ausgewirkt zu haben. Dabei ist festzustellen, dass ein eindeutig kausaler Zusammenhang zwischen kultureller Herkunft und Verhaltensweisen nur schwer nachzuweisen ist und generell der Einfluss von Kultur auf Nachbarschaftskonflikte schwer von anderen Einflüssen getrennt betrachtet werden kann. Bei der Betrachtung kultureller Einflüsse in der Mediation muss ein Mittelweg gefunden werden, der diese weder zugunsten anderer Aspekte ignoriert, noch Verhalten lediglich durch Kultur determiniert sieht und diese überbewertet. Nur ein ausgewogenes Vorgehen kann letzlich zu einer sinnvollen Lösung beitragen. difu

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VI, 128 S., Anh.

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