Ökonomische Wirkungen der Städtebauförderung in Mecklenburg-Vorpommern.

Duncker & Humblot
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Duncker & Humblot

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Berlin

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ZLB: 99/3198-4
BBR: C 26 868

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Abstract

In der Überprüfung der ökonomischen Wirkungen der Städtebauförderung in Ostdeutschland am Beispiel des Landes Mecklenburg-Vorpommern werden im wesentlichen die Wirkungszusammenhänge zwischen Mitteleinsatz und ökonomisch relevanten Zielgrößen - Bündelung öffentlicher Investitionen, Anstoß privater Investitionen, Effekte auf das Bauvolumen und die Beschäftigung, Verbesserung der Standortattraktivität - untersucht. Datengrundlage bildet die Auswertung einer Befragung. Die Untersuchung zeigt, daß aufgrund der hohen Konzentration von Städtebauförderungsmitteln in einem relativ kurzen Zeitraum der Anstoßeffekt der Städtebauförderung für private Investitionen noch geringer als in Westdeutschland ist, der Anstoßkoeffizient für private Investitionen durch alle im Sanierungsgebiet konzentrierten öffentlichen Mittel dagegen über dem westdeutschen Koeffizienten liegt. Die weiterreichenden räumlichen Ausstrahlungseffekte der Städtebauförderung in an das Sanierungsgebiet angrenzende Stadtteile bzw. auf das gesamte Stadtoder Dorfgebiet erhöhen die ökonomische Wirkung der Städtebauförderung erheblich. Im Vergleich mit Westdeutschland sind leicht höhere Beschäftigungseffekte zu verzeichnen, was eher auf eine höhere Produktivität in Westdeutschland zurückzuführen ist. Eindeutig bessere Beschäftigungseffekte ergeben sich aber aus den zu erwartenden höheren Anstoßeffekten auf das Bauvolumen bis zum Ende der Fördermaßnahmen. An zehn vertiefend untersuchten Städten wird belegt, daß die Städtebauförderung in erheblichem Maße zur Steigerung der Standortattraktivität der Städte beiträgt. Insgesamt sind die ökonomischen Wirkungen der Städtebauförderung günstiger als in den alten Bundesländern. goj/difu

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108 S.

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Beiträge zur Strukturforschung; 182