Die Entwicklung des Agrarkredits in der preußischen Provinz Westfalen im 19. Jahrhundert.

Fritz Knapp
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Fritz Knapp

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Frankfurt/Main

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ZLB: 92/2055

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DI
S

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Die von der preußischen Regierung beabsichtigte Befreiung höriger Bauern aus einer jahrhundertelangen Leibeigenschaft bewirkte besonders in den westlichen Provinzen Preußens eine immense Nachfrage nach den für diesen Zweck bereitgestellten Krediten. Das ländliche Kreditwesen entwickelte sich auf diese Art zu einem flächendeckenden Agrarkreditsystem. Selbständige Bodeneigentümer waren die beste Voraussetzung, um die Pläne der Regierung zur Steigerung des Steueraufkommens durch landwirtschaftliche Produktion zu verwirklichen. Ein wichtiger Kernpunkt der Arbeit ist die um 1930 vorgenommene Gründung der Finanzierungskassen im Untersuchungsgebiet auf dem Weg zur Organisation der sogenannten "Ablösungsbanken". Regionale Aspekte der Kreditinstitute, der privaten Kreditvergabe und der Rolle jüdischer Geldverleiher werden hier hin ihrem Wirken herausgestellt. Mit der Zeit entwickelte sich eine gewisse Dynamik im Kreditwesen, die es ermöglichte, für weitere Gelegenheiten Kredite zu vergeben. Die Arbeit zeigt, wie mühsam der Weg der Landwirtschaft zum modernen Wirtschaftszweig war. mabo/difu

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XLIV, 449 S.

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Schriftenreihe des Instituts für bankhistorische Forschung; 16