Veränderung im Staudenbeet. Anpassung im Klimawandel mit stresstoleranten Arten.
Patzer
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Datum
2020
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Herausgeber
Patzer
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Berlin
Sprache
ISSN
0948-9770
ZDB-ID
1230713-0
Standort
ZLB: Kws 125 ZB 6810
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Dicht bebaute Städte mit hohem Versiegelungsgrad und wenig Grün im Zentrum waren schon immer Wärmeinseln mit stressenden Standortbedingungen. Der Klimawandel verstärkt diese Tatsache und stellt die Pflanzenverwendung nun noch mehr vor besondere Herausforderungen. Neue Staudenkombinationen zeigen inzwischen die Potenziale und Möglichkeiten zur gestalterischen Umsetzung. Aber auch natürliche Vorbilder trockenheitstoleranter Vegetationstypen könnten zukünftig als Leitbilder dienen. Stauden haben sich wie alle Pflanzen an die Standorte ihrer jeweiligen Klimazonen angepasst. Ändert sich aber nun das Klima, aus den unterschiedlichsten Gründen, korrigiert sich nach und nach auch die Pflanzenzusammensetzung am Naturstandort. Bei gestalteten Grünflächen greift der Mensch planend und helfend ein und nimmt die Veränderung durch Anpassung quasi beschleunigend vorweg. Der allmähliche, vor allem vom Menschen verursachte Klimawandel ist seit etwa drei Jahrzehnten ein ernstzunehmendes Thema seit vielen Jahren nun aber auch real fühl- und wahrnehmbar, nicht zuletzt seit den beiden Extremhitzesommern 2018/2019 mit Dürren, Grundwassermangel, Ernteausfällen und absterbenden Wäldern. Weil diese Tatsache nicht mehr kurzfristig zu beeinflussen sein wird, geht es für alle Lebewesen nun zunächst darum, sich für eine vermutlich längere Übergangszeit an diesen neuen und ungünstigen Zustand anzupassen. Bei Pflanzungen, insbesondere auch mit Stauden gibt es inzwischen verschiedenste Strategien, die Folgen des Klimawandels einzuplanen oder abzumildern.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Stadt + Grün : das Gartenamt ; Organ der Ständigen Konferenz der Gartenbauamtsleiter beim Deutschen Städtetag
Ausgabe
9
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
34-38