Wahlen und politische Strukturen in Bayern 1848-1953. Historisch-soziologische Untersuchungen zum Entstehen und zur Neuerrichtung eines Parteiensystems.
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1973
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SEBI: 74/3158
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Zusammenfassung
Anhand einer Untersuchung der Wahlergebnisse im überregionalen, regionalen und kommunalen Bereich werden die Strukturen der politischen Verhältnisse in Bayern für den Zeitraum von 1848 bis 1953 verfolgt. Durch eine vergleichbare Analyse von Aggregatdaten werden die Bestimmungsgründe des jeweiligen Wahlverhaltens herausgearbeitet, indem historische Traditionen, konfessionelle und wirtschaftliche Strukturen, Ortsgrößen und Sozialdaten zu den Wahlergnissen in Beziehung gesetzt werden. Es wird deutlich, daß mit der Formierung von Parteien und Verbänden innerhalb bestimmter sozialer Bereiche die politischen Entscheidungen der Bevölkerung kanalisiert werden. Soziale Differenzierungen werden durch politische Konflikte aktualisiert. Dementsprechend verändern sich in verschiedenen historischen Perioden auch die mit den Wahlergebnissen korrellierenden Kriterien. Im ersten Teil der Arbeit wird der Aufbau eines Fünfparteiensystems in Bayern bis zum 1. Weltkrieg beschrieben. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Parteienentwicklung bis 1938 und untersucht die Gründe für die Erfolge der NSDAP, die schon 1924 ein Sechstel der Wählerstimmen gewann. Im dritten und vierten Teil werden schließlich der überwachte Neuaufbau von Parteien und Verbänden nach 1945 sowie die einzelnen Wahlergebnisse eingehend analysiert.
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Düsseldorf: Droste (1973), 360 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.(soz.Diss.; Konstanz 1971)
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Serie/Report Nr.
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien; 51