Wuppertal: Innerstädtische Bahnstrecke wird Freizeitweg.
Städtetag Nordrhein-Westfalen
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Datum
2015
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Herausgeber
Städtetag Nordrhein-Westfalen
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Köln
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ISSN
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 860 ZB 6748
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
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Zusammenfassung
Die 1879 eröffnete Rheinische Strecke der 73 Kilometer langen Bahnstrecke von Düsseldorf nach Dortmund wurde im Jahr 1999 stillgelegt. 20 Kilometer der Trasse verlaufen durch die Stadt Wuppertal in direkter Nähe zu den Zentren Elberfeld und Barmen. Im Dezember 2014 wurde mit der Freigabe der Nordbahntrasse erstmals eine (fast) kreuzungsfreie Verbindung für den nicht motorisierten Verkehr quer durch Wuppertal ermöglicht. Im Einzugsbereich leben rund 100.000 Menschen. Die Nähe zu zahlreichen Schulen, Arbeitsplätzen und öffentlichen Einrichtungen eröffnet neben dem Freizeitverkehr auch im Alltagsverkehr neue umweltfreundliche Mobilitätsoptionen. In dem Beitrag wird der Pflanzungsprozess beschrieben: Bereits Ende der 1980er Jahre gab es erste Überlegungen für die Umnutzung als Freizeitweg. Doch die Bahnstrecke wies zahlreiche Verkehrsbauwerke auf (7 Tunnel, 4 große Viadukte, 19 Brücken und über 220 Stützbauwerke), die alle sanierungsbedürftig waren. Deshalb kam es aufgrund fehlender Eigenmittel seinerzeit nicht zur Umsetzung. Erst mit der Gründung des Vereins Wuppertalbewegung (WB) im Jahr 2006 wurde die Projektidee wieder aufgenommen. Es wurden Förderanträge erarbeitet und die Stadt erhielt diverse Zuwendungsbescheide. Mit dem Wegebau konnte im Frühsommer 2010 begonnen werden. Mit einem öffentlich-rechtlichen Vertrag wurde vereinbart, dass die von der WB gegründete Nordbahntrassen GmbH (NBT) die künftige Unterhaltung der Trasse übernehmen wird.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Eildienst. Städtetag Nordrhein-Westfalen
Ausgabe
Nr. 2
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 8-9