Nutzwertanalysen und soziale Indikatoren.

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SEBI: 80/466

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Die Nutzwertanalyse ist ein Bewertungsverfahren, das in Planungsprozessen oft benutzt wird. Der Text erläutert die Vorzüge der Nutzwertanalyse der zweiten gegenüber der ersten Generation. Ihr wesentlicher Vorteil ist die Orientierung an der Leistungsfähigkeit des bewertenden Subjekts und an der Struktur von im Alltag vorgenommenen Bewertungen. Sie überwindet so die harte formale Struktur der ersten Generation. Eine solche Methode bietet die Möglichkeit der Bewertung komplexer Wertträger, da existierende Beziehungen überschaubar gemacht werden, gleichzeitig wird aber durch Klassifikation und Beschränkung auf relevante Informationen Detailwissen vernichtet. Bei der Beurteilung eines solchen Bewertungsverfahrens ist zu berücksichtigen, daß in Bewertungen Sachkenntnis und auch wertende Stellungnahmen eingehen. Nutzwertanalysen sind also stets informativ und wertend zugleich. Der Formalstruktur nach ist es ein Verfahren der Indexbildung. Im Bereich der Verarbeitung subjektiver Daten und der Indexbildung durch Gewichtung könnte die Nutzwertanalyse die Sozialindikatorenbewegung befruchten. ws/difu

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Bewertungsverfahren, Planungsprozess, Indexbildung, Nutzwertanalyse, Theorie, Methode

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In: Wertwandel und gesellschaftlicher Wandel.Hrsg.: Klages, Helmut; Kmieciak, Peter, Frankfurt/M.: (1979), S. 517-529, Abb.; Lit.

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Bewertungsverfahren, Planungsprozess, Indexbildung, Nutzwertanalyse, Theorie, Methode

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