Städtebau und Staatsbau im 20. Jahrhundert.

Dt. Kunstverl.
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München

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ZLB: 97/1398
DST: R 10/239

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Abstract

Der vielfältige Wechsel deutscher Politik im 20. Jahrhundert hat eine direkte Auswirkung auf die Bewertung und dadurch auf die Chancen der Erhaltung städtebaulicher und architektonischer Zeugnisse der jeweils vorausgegangenen "Epoche". Mit der Themenwahl der Beiträge in diesem Band soll in die aktuelle Diskussion um Bewertung und Erhaltung deutscher Architektur gerade im östlichen Deutschland eingegriffen werden, so daß ein Schwerpunkt auf den Staatsbauten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Osteuropa und der DDR und den Umgang mit ihnen liegt. Die Beiträge beschreiben hierbei sowohl einzelne Bauten und Werke wie die Wandbilder im Palast der Republik oder die Kuppelhalle in Berlin als Repräsentanten des politischen Ausdruckes wie auch den Stalinismus als Epoche. Die Architektur als staatlich gesellschaftliches Phänomen wird anhand der Kulturhäuser in der DDR, der Staatsbauten in der Konkurrenz der Systeme oder der Diskussion um das Berliner Stadtschloß thematisiert. In einem Abschnitt über Industriearchitektur werden daneben auch die 20er bis 40er Jahre und in einem Abschnitt über Städtebau der Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg bis in die 60er Jahre behandelt. eh/difu

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248 S.

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