Nachhaltige bürger- und wirtschaftsfreundliche Umweltpolitik. Vom autoritären zum antiautoritären Umweltschutz.

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Berlin

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ZLB: 2000/1100-4

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Abstract

Der Autor fordert in seinem Vortrag, dass die Forderung nach einer nachhaltigen Entwicklung in einer nachhaltigen Umweltpolitik münden muss. Die Umweltpolitik muss dabei in den 5 Schwerpunktgebieten der Verkehrskollaps-Bekämpfung, des Klimaschutzes, der Umwelt- und Gesundheitsgefahren, des Schutzes von empfindlichen Gebieten und der Reduzierung von Verkehrs- und Lärmbelastung mehr Durchschlagskraft erhalten. Mit einer zweckgebundenen Lkw-Abgabe, die den Bahnverkehr fördert, kann der Verkehrskollaps dabei wirkungsvoller bekämpft werden als mit einer aufkommensneutralen Öko-Steuer. Für den Klimaschutz eignen sich eine zweckgebundene CO2-Abgabe oder der Verkauf von Kohlendioxid- und Atommüll-Lizenzen. Die Lärmbelastung sollte mit einem langfristig angelegten Verkehrslärm-Schutzgesetz gezielt vermindert werden. Statt eines Umweltschutzes, der auch gegen bestehende Ängste, Nachteile und Kosten realisiert wird, sollten bürgerfreundliche Umweltverwaltungen verstärkt Kosten und Nutzen des Umweltrecht-Vollzuges berücksichtigen. In den nicht prioritären Umweltschutzbereichen muss die Politik deutlich wirtschaftsfreundlicher werden. eh/difu

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22 S.

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Arbeitspapier des Instituts für UmweltManagement; 10