Die Bedeutung des Faktors "Erreichbarkeit" für den Alpenraum. Erarbeitung eines alpenweiten Modells der Erreichbarkeit von Metropolen und Regionalzentren vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen um Regionsentwicklung in Abhängigkeit von räumlicher Lage.
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Datum
2012
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DE
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Erlangen-Nürnberg
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Zusammenfassung
Seit der Tertiärisierung werden die großräumigen Disparitäten zwischen Stadt und Land abgebaut. Dabei spaltet sich der ländliche Raum jedoch auf: Entweder dieser ist mit den Agglomerationen eng verzahnt, oder seine relative Distanz zur Stadt nimmt zu. Ersterer vermischt sich immer stärker mit städtischen Funktionen, bis sich eine Unterscheidung zwischen Stadt und Land als zunehmend schwierig gestaltet. Diese Entwicklung nimmt mit der Globalisierung weiter zu, wobei nun die "Nähe" zu den globalisierten Wirtschafts- und Finanzplätzen der Welt als immer wichtiger erachtet wird. Handelte es sich während der Industrialisierung um den Gegensatz Stadt - Land, tritt mit der Globalisierung der Gegensatz Metropole - Peripherie in den Vordergrund. Ein wichtiger Indikator ist dabei die Erreichbarkeit. In allen Alpenstaaten und auf europäischer Ebene existieren verschiedene Untersuchungen zur Erreichbarkeit des Territoriums. Die Arbeit gibt im ersten Teil einen Überblick über die aktuellen Erreichbarkeitsstudien in den Ländern mit Alpenanteil und über bestehende Erreichbarkeitsstudien in den Alpen. In Experteninterviews wurde die raumpolitische Dimension dieser Studien herausgearbeitet. Somit wurden aktuelle Diskussionen zur Raumentwicklung in allen Alpenstaaten verglichen. Auf Basis dieser Untersuchungen entstanden dann geeignete Indikatoren für eine eigene Erreichbarkeitsuntersuchung im gesamten Alpenraum. Im zweiten Teil wird die eigene alpenweite Erreichbarkeitsdarstellung umgesetzt, die erstmals auf Gemeindeebene und Fahrtzeit erstellt wird, und dabei auf die einzelnen Länder zugeschnittene Indikatoren berücksichtigt. Auf Basis dieser Karten werden alpenweit die Erreichbarkeitsverhältnisse unterschiedlicher Ebenen dargestellt und interpretiert und wird gleichzeitig ein Szenario geliefert, wie sich Regionen in den Alpen zukünftig bei unterschiedlichen politischen Entscheidungen entwickeln könnten.
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Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
XXXII, 286 S.