Parteien in der Kommunalpolitik. Konkordanz- und Konkurrenzdemokratien im Bundesländervergleich.

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Hagen

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ZLB: 4-2004/1916

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Abstract

Das Papier geht zunächst kurz auf den normativen Streit um die Rolle der Parteien auf lokaler Ebene und die häufig damit verknüpfte empirische Frage der Parteipolitisierung ein. Angelehnt an Gerhard Lehmbruch werden zwei Idealtypen für die kommunale Ebene entwickelt (Konkurrenz- und Konkordanzdemokratie), die den unterschiedlichen Einfluss der Parteien auf alle Dimensionen der Kommunalpolitik erfassen sollen und die so unterschiedliche Dimensionen einbeziehen wie Einstellungen der lokalen Eliten, Normierungsprozesse, Wahlverhalten, Ämterpatronage, exekutive Führerschaft und Parteiendifferenzhypothese. Daraufhin wird gezeigt, wie diese unterschiedlichen Dimensionen mit bisherigen empirischen Studien harmonieren und welche unabhängigen Variablen auf eher konkurrenz- oder konkordanzdemokratische Muster schließen lassen. Anschließend werden die Ausprägungen der unabhängigen Variablen Kommunalrecht, Gemeindegröße und politische Kultur in allen Bundesländern untersucht, um auf dieser Basis Hypothesen über die Dominanz konkurrenz- oder konkordanzdemokratischer Muster in den jeweiligen Bundesländern unter besonderer Berücksichtigung der neuen Bundesländer zu formulieren. goj/difu

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38 S.

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Polis; 58