Monitoring StadtRegionen. Neue Suburbanisierungsprozesse.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 165/51:2017/18

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Abstract

Die aktuellen Auswertungen des StadtRegionen-Monitorings des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung deuten auf einen neuen Trend der Suburbanisierung hin. Mit einem neuen Regionalisierungsansatz, der die Einzugsbereiche von deutschen Großstädten über 200.000 Einwohnern und mehr als 100.000 Beschäftigten auf der Basis von PKW-Fahrzeiten abgrenzt, wird dieser Frage für bestimmte Themenbereiche nachgegangen. Dazu gehören die Bevölkerungsentwicklung, die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, Veränderungen von Flächennutzung und der Anzahl der Baufertigstellungen, sowie die Entwicklung der Personen in Bedarfsgemeinschaften, die Leistungen nach SBG II beziehen. Die Auswertungen wurden für die Jahre 2008 bis 2015 durchgeführt und zeigen insbesondere im Bereich der Bevölkerung, teilweise auch für Beschäftigung und Baufertigstellungen, Verschiebungen von Wachstumsprozessen in das Umland der Stadtregionen. Besonders ausgeprägt sind diese Tendenzen im Umland von Stadtregionen, die im Kern weiterhin ebenfalls wachsen, und deren Umland von mehreren Stadtregionen erreichbar ist bzw. eine Art Korridor zwischen wachsenden Kernen bildet. Ansätze für weiterführende Studien könnten sich mit der Frage beschäftigen, inwiefern diese Verschiebungen Verdrängungsprozesse für städtische Funktionen im Kern sich dynamisch entwickelnder Städte sind beziehungsweise tatsächliche veränderte Standortpräferenzen darstellen.

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S. 181-252

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