"Gleichwertige Lebensverhältnisse" unter dem Grundgesetz. Eine kritische Analyse.

C.F. Müller
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

C.F. Müller

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Heidelberg

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: R 588/234

item.page.type

item.page.type-orlis

RE

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die "gleichwertigen Lebensverhältnisse" sind für die allgemeine Mentalitätslage der deutschen Bevölkerung eine prägende Größe. Auch im politischen Alltagsdiskurs und in der Programmatik der politischen Parteien spielen sie eine wesentliche Rolle. Nach wie vor nicht abschließend geklärt ist jedoch die konkrete verfassungsrechtliche Bedeutung des Gleichwertigkeitspostulats. Die Studie analysiert hierfür den Grundgesetz-Text mit nüchtern-dogmatischem Blick und mahnt insgesamt zu juristischer Zurückhaltung gegenüber einem Topos, der dem auf Pluralität angelegten föderalen System in der Tendenz zuwider läuft und zudem die normative Kraft der Verfassung zu überschätzen und die parlamentarische Demokratie zu überfordern droht. Rechtsnormative Relevanz kann den "gleichwertigen Lebensverhältnissen" nur sehr begrenzt und bereichsspezifisch zuerkannt werden. Grundsätzlich handelt es sich aber nur um ein politisches Ziel, von dessen Aufnahme als neues Staatsziel in das Grundgesetz abzuraten ist.

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

VIII, 78 S.

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Wissenschaft