Die CO2-freie Stadt: Ziel, Bilanzraum, Übertragbarkeit.

Hegger, Manfred/Hartwig, Joost
Steiner
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Datum

2012

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Herausgeber

Steiner

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Stuttgart

Sprache

ISSN

0303-2493

ZDB-ID

Standort

ZLB: Kws 262/209
ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Die CO2-freie Stadt erfordert zunächst eine genaue Definition des Ziels und des Betrachtungsrahmens. Die vorhandene Bilanzierung von Einzelgebäuden wird den Anforderungen an eine energetisch vernetzte Stadt nicht gerecht. Allerdings wird nur durch eine solche Vernetzung die effiziente Nutzung energetischer Synergien in Städten möglich - ein wichtiger Schritt zu CO2-freien Städten. Darüber hinaus müssen neben Gebäuden auch die Mobilität in der Stadt und in die Stadt sowie die Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs berücksichtigt werden, wenn die Bilanz und somit das Ziel der CO2-Freiheit umfassend gemeint ist. Eine Bilanzierung nach Sektoren (Gebäude, Mobilität, Güter) wird dabei immer unvollständig bleiben. Notwendig ist daher eine Betrachtung auf Personenebene. Dies kann in Form von persönlichen Energie- und Emissionsbudgets geschehen. Nur so werden die Folgen des eigenen Handelns für Stadtbewohner wahrnehmbar und auch beeinflussbar. Auf Basis solcher Bilanzen entstehen die Methoden einer CO2-freien Stadtentwicklung. Diese sind auch übertragbar, allerdings müssen sie immer an die lokalen Bedingungen angepasst werden.
The CO2-free city first of all requires an exact definition of the goal and of the observation framework. The existing balance of individual buildings does not meet the requirements of an energetically networked city. However, the efficient use of energetic synergies in cities only becomes possible through such networking - an important step towards CO2-free cities. Furthermore, mobility in the city and towards the city as well as the supply of goods for everyday requirements must be considered in addition to the buildings, if the balance and hence the goal of CO2-freedom is perceived comprehensively. A balance according to sectors (buildings, mobility, commodities) will always remain incomplete. Therefore an observation at the personal level is necessary. This can take place in the form of personal energy and emission budgets. Only in this way can the impacts of the activities of the citizens be observed and influenced. The methods of a CO2-free urban development evolve on the basis of such balances. These are also transferable, but they must always be adapted to the local conditions.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Informationen zur Raumentwicklung

Ausgabe

Nr. 5/6

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 213-216

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen