Zu einer Reform des deutschen Staatsangehörigkeitsrechts. Eine kritische Betrachtung unter Einbeziehung Frankreichs.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 98/332

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Abstract

Im Mittelpunkt steht das Bemühen, Sinn, Inhalt und Hindernisse einer Reform des deutschen Staatsangehörigkeitsrechts zu hinterfragen. Ausgangspunkt ist die historische Betrachtung der Immigration und der sie begleitenden Politik in Deutschland und Frankreich. Allgemeine Fragen nach dem Begriff der Staatsangehörigkeit, ihrer Rechtsnatur und Funktion und den Grenzen der nationalen Staatsangehörigkeitsgesetzgebung werden geklärt. Es folgt eine geschichtliche Entwicklung des Staatsangehörigkeitsrechts in beiden Ländern. Weiterhin beschäftigt sich der Autor mit einer Reform des Staatsangehörigkeitsrechts in Deutschland und geht dabei der Frage nach, welche grundsätzlichen Argumente für eine Erleichterung des Zugangs zur deutschen Angehörigkeit sprechen. Ob die Erlangung dieser, der Integration der Einwanderer förderlich ist und inwieweit das Demokratieprinzip eine Reform erforderlich macht, wird ebenfalls untersucht. Besondere Beachtung wird dem Europäischen Übereinkommen über die Verringerung der Mehrstaatigkeit und über die Wehrpflicht von Mehrstaatern vom 6.5.1963 geschenkt. kirs/difu

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265 S.

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