Naturschutz und Erstaufforstung. Referate und Ergebnisse der gleichnamigen Fachtagung vom 06. bis 07. November 1995.

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Bonn-Bad Godesberg

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ZLB: 98/246
IfL: I 949/9 - 49

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SW

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Abstract

Die Erstaufforstung ehemals landwirtschaftlich genutzter Flächen wird im Rahmen der EU-Agrarreform als flankierende Maßnahme verstärkt gefördert. Damit ist auch der Naturschutz aufgefordert, zu den dadurch bedingten Veränderungen und ihren Auswirkungen auf die Schutzgüter Stellung zu beziehen. In der Praxis ergeben sich insbesondere Konflikte durch die Abnahme bestimmter Arten und negative Auswirkungen auf Schutzgebiete. Die Allokation der Maßnahmen erfüllt oft nicht die notwendigen Schutzerfordernisse. Die Bewaldung ist im abiotischen wie biotischen Bereich immer mit ökologischen Konsequenzen für Flächen und Landschaft verbunden. Landwirtschaftliche Grenzertragsstandorte sind durch eine vergleichsweise extensive Nutzung vielfach von hoher naturschutzfachlicher Bedeutung, jedoch gleichzeitig von besonderem Interesse für die Aufforstung. Die Höhe der Erstaufforstungsprämie kann vielfach die mögliche Förderung einer naturschutzkonformen extensiven landwirtschaftlichen Nutzung überschreiten. Die im Band enthaltenen Fachbeiträge und Diskussionen bereiten bisherige Erfahrungen und Kenntnisse aus ökologischer forstökonomischer und waldbaulicher Sicht auf. eh/difu

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171 S.

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Schriftenreihe für Landschaftspflege und Naturschutz; 49