Eine zukunftsfähige Politik für den öffentlichen Raum - Positionspapier "Öffentlicher Raum und Mobilität".
Deutscher Städtetag
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Publisher
Deutscher Städtetag
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DE
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Köln
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2193-5491
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ZLB: Kws 860 ZB 6641
BBR: Z 212
BBR: Z 212
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Abstract
Öffentliche Räume sind ein konstituierendes Element der europäischen Stadt. Von einer hohen Aufenthaltsqualität öffentlicher Stadträume profitieren die Bürgerinnen und Bürger genauso wie die Besucher und Besucherinnen einer Stadt. Öffentlich zugängliche Wege, Gassen, Straßen, Boulevards, Promenaden, Passagen, Höfe, Anger und Plätze bilden ein vielfältiges und dichtes Netz, das einlädt zum Flanieren ebenso wie zum Einkaufen oder zur Erledigung alltäglicher Wege. In erster Linie sind die Kommunen dafür verantwortlich, öffentliche Räume zu gestalten und die Spielregeln für seine Nutzung aufzustellen. Aber auch jeder Einzelne kann durch Rücksichtnahme und Achtsamkeit dazu beitragen, dass der öffentliche Raum lebenswert ist. Aufgrund der flächenmäßigen Begrenztheit des öffentlichen Raums ergeben sich Nutzungskonflikte im Spannungsfeld unterschiedlicher Ansprüche an Aufenthaltsqualität und Mobilität. Daraus ergeben sich neue Nutzungskonzepte, die in dem Beitrag aus Sicht des Deutschen Städtetages (DST) dargestellt werden. Eine wichtige Voraussetzung für ein verträgliches Miteinander verschiedener Nutzungen ist die situationsgerechte Anpassung der Geschwindigkeiten im Autoverkehr. Bei der Erarbeitung von Konzepten für den öffentlichen Raum mit vielfältigen Mobilitätsangeboten sehen sich die kommunal Verantwortlichen oftmals vielen widerstreitenden Interessen und gegenläufigen Anforderungen gegenüber. Chancen für eine stadtverträgliche Mobilität bieten die digitale Vernetzung und das sensorgesteuerte Verkehrsmanagement. Aber hier sind auch Risiken zu beachten. Überdimensionierte technische Verkehrsanlagen können zu neuen Flächenansprüchen kommen, die es zu verhindern gilt.
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Journal
Städtetag aktuell
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Nr. 2
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S. 8-9