Berufskrisen in der Sozialarbeit. Eine empirische Untersuchung über Anpassung und Konflikt; Parallelausg. Beltz-Verlag, Weinheim 1976
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.orlis-pc
ZZ
item.page.orlis-pl
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
SEBI: 76/5560
item.page.type
item.page.type-orlis
DI
relationships.isAuthorOf
Abstract
Die Befragung von 231 Mitarbeitern sozialer Einrichtungen zeigt, daß eine große Zahl von Sozialarbeitern in Aufgabengebieten tätig ist, die mit ihrem beruflichen Selbstverständnis nicht vereinbar sind. Wenn Sozialarbeiter in Vollzugsrollen tätig sind und wenn ihr Handeln auf bürokratische Weise kontrolliert wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß sie einen umfassenden Plausibilitätsverlust erfahren, der sich als Empfinden der Normlosigkeit und Machtlosigkeit nachweisen läßt. Ein derartiger Verlust entsteht dagegen nicht, wenn Sozialarbeiter im Rahmen einer Erzieherrolle arbeiten können. Nach einer gewissen Dauer der Berufsausübung wird diese Krise der beruflichen Identität überwunden, entweder durch Reformversuche oder durch eine Anpassung der Ansprüche an die restriktiven Möglichkeiten der Praxis. Im Vollzugsrollen und bei bürokratischer Kontrolle des beruflichen Handelns zeigt sich diese Anpassung als Abkehr von der Erzieher-Helfer-Perspektive, als zunehmendes Interesse an immunisierenden Deutungsmustern und als Abbau der anfänglichen Legitimitätsorientierung.
Description
Keywords
Sozialarbeiter, Berufskrise, Befragung, Sozialarbeit, Arbeitsbedingung, Bildungswesen, Pädagogik, Soziologie
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
Weinheim: (1976), 183 S., Abb.; Tab.; Lit.; Zus.(phil.Diss.; Freiburg 1975)
item.page.pageinfo
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
Sozialarbeiter, Berufskrise, Befragung, Sozialarbeit, Arbeitsbedingung, Bildungswesen, Pädagogik, Soziologie