Metropolisierung und Peripherisierung in Europa. Eine Einführung.
Leibniz-Institut für Länderkunde
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Leibniz-Institut für Länderkunde
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DE
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Leipzig
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0943-7142
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ZLB: Kws 165 ZB 2033
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EDOC
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Abstract
Der Beitrag klärt die Begriffe der "Metropolisierung" und "Peripherisierung" und skizziert die Raumpolitiken der EU im Umgang mit sozialräumlichen Disparitäten. Zunehmende Unterschiede in der sozial-räumlichen Entwicklung bestehen in einigen Ländern vor allem zwischen den Metropolräumen und Hauptstadtregionen - die durch Zuwanderungen, Ausbau von Infrastrukturen und Investitionen dynamisch wachsen - und ländlichen sowie altindustriellen Regionen, die durch Abwanderungen, infrastrukturelle Abkopplungen, politische wie wirtschaftliche Abhängigkeiten und ausbleibende Investitionen peripherisiert werden. Die Prozesse der Metropolisierung und Peripherisierung werden dabei in ihren empirischen, normativ-politischen und diskursiven Dimensionen beschrieben. Im Weiteren geht der Beitrag auf die relevanten EU-Politiken ein und stellt die Ziele der informellen Raumordnungspolitik (EUREK, Territoriale Agenda 2020), aber auch der Wirtschafts- und Regionalpolitik zur Sicherung der territorialen Kohäsion dar. Da in vielen Ländern Europas den Metropolen und Metropolregionen durch die Politik eine normative Bedeutung als "Wachstumspole", "Motoren" oder "Lokomotiven" zugeschrieben werden, fragt der Beitrag nach den Auswirkungen für die nicht-metropolitanen Räume. Unter Bezug auf klassische Polarisierungstheorien werden die Möglichkeiten der Politik diskutiert, auf die sozialräumliche Entwicklung und aktuelle Formen der Polarisierung Einfluss zu nehmen.
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Europa regional
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Nr. 4
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S. 2-14