Mit Bourdieu in die Stadt: Relevanz, Prinzipien, Anwendungen.
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Datum
2017
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Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Berlin
Sprache
ISSN
2197-2567
ZDB-ID
Standort
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
EDOC
Autor:innen
Zusammenfassung
Dieser Beitrag zeigt die Relevanz der Soziologie Bourdieus für die Stadtforschung auf, in dem er Bourdieus Frühwerk zu Macht, Raum und Urbanisierung im Béarn und Algerien aufgreift und es mit seinem Spätwerk verknüpft, in welchem er das soziale Leiden in der französischen Metropole analysiert. Es wirft ein Schlaglicht auf die vier übergreifenden Prinzipien, die Bourdieus Forschungspraxis antreiben und die aus Sicht des Autoren eine fruchtbare Anleitung für die Stadtforschung sein können: den Bachelardschen Imperativ des erkenntnistheoretischen Bruchs und der erkenntnistheoretischen Wachsamkeit; die Webersche Aufforderung zur dreifachen Historisierung des Handelnden (Habitus), der Welt (sozialer Raum, wovon das soziale Feld lediglich einen Untertypus darstellt) und der Kategorien des Analytikers (erkenntnistheoretische Reflexivität); den Leibnizschen-Durkheimschen Vorschlag, eine topologische Denkweise zu nutzen, um den Wechselbeziehungen zwischen symbolischem, sozialem und physischem Raum nachzuspüren; sowie das Cassirersche Moment, das uns dazu anhält, die konstitutive Wirksamkeit symbolischer Strukturen zur Kenntnis zu nehmen.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Sub\urban
Ausgabe
Nr. 1/2
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 173-196