Wohneigentum stärkt das Wohnungsangebot.

Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg

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Stuttgart

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ZLB: Kws 700 ZB 6762
BBR: Z 333

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Abstract

Die heftig geführte Diskussion darüber, wie "bezahlbarer Wohnraum" zu schaffen ist, überrascht den kommunalen Beobachter sicher nicht. Viel zu auffällig war der Rückgang der Wohnungsbautätigkeit in den vergangenen Jahren. In Baden-Württemberg waren die Baufertigstellungen in der Größenordnung um die 30.000 Einheiten pro Jahr mit der dynamischen Entwicklung der Regionen des Bundeslandes nicht in Einklang zu bringen. Völlig verkannt wurde, dass die steigende Zahl der Haushalte für einen wachsenden Bedarf sorgte. Die Zuwanderungszahlen seit 2015 bewirken eine weitere Zuspitzung bei den schon vorhandenen Engpässen in der Wohnungsversorgung. Zu den besonderen Qualitäten Baden-Württembergs gehört das Wohneigentum, das dazu beiträgt, den Mietwohnungsmarkt zu entlasten: 53,4 Prozent der Bürgerinnen und Bürger leben im eigenen Heim - sei es im Einzelhaus (30 Prozent aller Haushalte), in der Eigentumswohnung oder im genossenschaftlichen Eigentum. 2 von 2,4 Millionen Gebäuden im Land sind Ein- und Zweifamilienhäuser. Neben der hohen Wohnqualität sind auch die sozialpolitischen Wirkungen der Wohneigentumsbildung zu beachten. So leben etwa 68 Prozent der Familien mit kleinen Kindern im Eigentum. Zudem löst der Wunsch nach Wohneigentum gesellschaftsweit Spar- und Investitionsprozesse aus und lenkt namhafte Investitionsströme in die heimische und mittelständische Bauwirtschaft. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag dafür plädiert, dass sich die Wohnungsbaupolitik nicht ausschließlich auf den Mietwohnungsneubau fokussiert, sondern auch die Wohneigentumsbildung berücksichtigt.

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Die Gemeinde

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Nr. 5

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S. 214-215

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