Wettbewerbsfähige Beschäftigung schaffen statt Arbeitslosigkeit umverteilen.

Bertelsmann
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Gütersloh

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ZLB: 2002/1429-4

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Abstract

Zum Abbau der Arbeitslosigkeit wird immer wieder eine generelle Arbeitszeitverkürzung vorgeschlagen, um die vorhandene Menge an Arbeit gerechter zu verteilen. Dieser Überlegung liegt die These von einem begrenzten Arbeitsvolumen zugrunde, die sich jedoch als Trugschluss herausstellt. Denn dass das Wirtschaftswachstum in der Vergangenheit zu gering war, um neue Arbeitsplätze zu schaffen, heißt nicht, dass es nicht steigerungsfähig wäre. Der Autor plädiert daher für eine Offensivstrategie, zu deren Umsetzung alle Wirtschaftsgruppen ihren Beitrag leisten müssen. Durch Fortsetzung der moderaten Lohnpolitik, Flexibilisierung des Flächentarifvertrages und Umsetzung der Unternehmensteuerreform - um nur einige Vorschläge zu nennen - entstehen Rahmenbedingungen, die mit größerer Wahrscheinlichkeit für neue Beschäftigung sorgen und mit geringeren Risiken behaftet sind als eine auf Arbeitszeitverkürzung ausgerichtete Defensivstrategie. difu

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39 S.

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Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung; 165