Bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen. Politische Hoffnungen, empirische Befunde und Forschungsbedarf.
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DE
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Braunschweig
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Abstract
Aufgrund der verschiedenen Konzeptualisierungen bürgerschaftlichen Engagements, unterschiedlicher Operationalisierungen zu dessen Messung und unzureichender Datenquellen, ist die quantitative Bestimmung des bürgerschaftlichen Engagements in ländlichen Räumen schwierig. Sicher scheint jedoch, dass das bürgerschaftliche Engagement im Laufe der letzten Jahrzehnte sowohl in ländlichen als auch in anderen Räumen weitgehend kontinuierlich zugenommen hat. Es zeigt sich außerdem, dass die Bürgerinnen und Bürger in ländlichen Räumen sich regelmäßig stärker engagieren als jene in anderen Räumen. Auf der Kontextebene zeigt sich, dass eine höhere regionale Arbeitslosigkeit typischerweise mit einer niedrigeren Engagementquote einhergeht. Der empirische Forschungsstand weist insgesamt erhebliche Forschungslücken auf. Forschungsbedarf besteht vor allem im Hinblick auf die deskriptive Erfassung der Vereinslandschaft in ländlichen Räumen, die Erfassung neuer Formen des Engagements sowie möglicher Verschiebungen in der Engagementlandschaft, der Einschätzung der Bedeutung von Vereinen und Initiativen für die ländlichen Gemeinwesen und die Erforschung von strukturellen und kulturellen Bedingungen bürgerschaftlichen Engagements.
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Thünen Working Paper; 129