Stadtmarketing zwischen Innovation und Krisendeutung. Eine Berliner Fallstudie.

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Berlin

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ZLB: 95/1712-4

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Abstract

In einer Einführung werden zunächst die unterschiedlichen Stadtmarketing-Konzeptionen in Theorie und Praxis erläutert: Stadtmarketing als umfassende Innovation der Stadtentwicklung, der ganzheitliche Ansatz der Stadtentwicklungsplanung, Stadtmarketing als mixed management zwischen Kommune und privaten Akteuren, Stadtmarketing als Kommunikationsinstrument sowie die betriebswirtschaftlichen Marketingtheorien und der Ansatz der Policy-Forschung. Beispielhaft werden Irrwege des Stadtmarketing aufgezeigt, die in der Folge des komplexen Entstehungszusammenhangs öffentlichen Marketings zustande gekommen sind. Dies verdeutlicht auch der öffentliche Streit zwischen Senat und Abgeordnetenhaus um die Frage der gezielten Koordinierung einer Vielzahl von staatlichen, halbstaatlichen und privaten Akteuren im Berliner Standortmarketing. Struktur und Dauer der Entscheidungsprozesse unverbindliche Formelhaftigkeit der Marketinginhalte und das unkoordinierte Nebeneinander der verschiedenen Aktivitäten kennzeichnen die Problematik des öffentlichen Marketings. Im Gegensatz zur privaten Unternehmung ist die Orientierung einer Vielzahl divergierender Interessen auf prioritäre und verbindliche Inhalte und Ziele offenkundig schwierig. goj/difu

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40 S.

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APT-papers; 1/95