Jüdische Lehrer in Berlin nach 1945.

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Berlin

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ZLB: 95/1462

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DI

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Abstract

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts erschienen immer wieder Publikationen über jüdische Erziehung und pädagogische Richtlinien, ohne dabei auf die spezifische Situation der jüdischen Lehrkräfte bei der Ausübung ihrer Tätigkeit an allgemeinbildenden Lehranstalten einzugehen. Deshalb ist die Position des jüdischen Lehrers in der Bundesrepublik noch relativ unbeachtet geblieben. Ziel der Studie ist es, am Beispiel der Stadt Berlin, die die höchste Konzentration jüdischer Lehrer besitzt, die spezifische Problematik dieser Lehrkräfte herauszustellen und zu analysieren sowie die relevanten Positionen wissenschaftlich auszuwerten. Da die Entfaltung bürgerlicher Emanzipation bei den Juden zu allen Zeiten vom Werdegang des Liberalismus abhängt, wird zunächst ein historischer Überblick über die Entwicklung jüdischen Lebens in Berlin und Brandenburg seit 1200 gegeben. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt jedoch in der Betrachtung des Zeitraums nach 1945, bei der Analyse der speziellen Probleme der jüdischen Religionslehrer und jüdischer Lehrer an allgemeinbildenden Schulen in Berlin durch narrative Interviews, die im Anhang auf 92 Seiten ausführlich dokumentiert werden. mabo/difu

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II, 215 S.

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