Nicht kalkulierbares Risiko. Die Sicherheitsbedenken gegenüber Fracking bleiben.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Beim Fracking werden Risse im Gestein durch hydraulischen Druck aufgebrochen, um die Durchlässigkeit der Lagerstättengesteine zu erhöhen. Dadurch können Gase wie Erdgas oder Flüssigkeiten wie Erdöl leichter zur Bohrung fließen und gewonnen werden. Die Zulassung der Gasförderung mittels Fracking beschäftigt Politiker wie Öffentlichkeit seit Monaten. Denn niemand weiß, welche Folgen es hat, wenn Millionen Liter Wasser (pro Bohrloch sind es 10 bis 30 Millionen Liter) zusammen mit zum Teil giftigen Chemikalien in den Untergrund gepresst werden, um das Erdgas zu gewinnen, da bislang keinerlei Erkenntnisse aus der Forschung vorliegen. Zudem wird bei der bisherigen Diskussion auch die ungelöste Problematik der Entsorgung der Unmengen von stark belastetem Abwasser ausgeblendet. Das Gefährdungspotenzial für die Gewässer ist erheblich. Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) hat deshalb klar Stellung bezogen und einen Forderungskatalog aufgestellt, über den in dem Beitrag berichtet wird. Die AöW fordert: Die betroffenen Kommunen müssen frühestmöglich einbezogen werden; Vor der Erteilung einer Erlaubnis gemäß Bundes-Berggesetz muss geprüft werden, ob überwiegende öffentliche Interessen die Aufsuchung ausschließen; In Wasserschutzgebieten sind Fracking-Bohrungen auszuschließen; Auch Einzugsgebiete von Flüssen und Seen, aus denen Trinkwasser gewonnen wird, sind in das Verbot einzubeziehen.
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Entsorga
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Nr. 10
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S. 43-44