"Kooperative Planung" in der kommunalen Sportpolitik. Evaluation eines bürgerbeteiligenden Verfahrens in der kommunalen Sportentwicklungsplanung.

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Die Arbeit geht der Frage nach, ob das Verfahren der "Kooperativen Planung" ein bürgerbeteiligendes Instrument der kommunalen Sportentwicklungsplanung ist und ob sich das Verfahren in der Praxis erfolgreich umsetzen lässt. Die Kommunale Sportpolitik ist vielerorts an den Bedürfnissen und Wünschen des organisierten Vereinssports orientiert und nimmt neue Sporttendenzen, die sich in den letzten Jahren deutlich entwickelt haben, nur eingeschränkt wahr. Ursache hierfür ist das eiserne Dreieck im Sinne eines neo-korporatistischen Beziehungsgeflechts zwischen organisiertem Sport, Sportverwaltung und Kommunalpolitik. Die Ergebnisse zeigen, dass einerseits die "Kooperative Planung" bei einer großzügigeren Auslegung des Partizipationsbegriffes als bürgerbeteiligendes Verfahren charakterisiert werden kann, auch wenn keine breite Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen gelingt. Andererseits stellt die "Kooperative Planung" ein geeignetes Instrument der kommunalen Sportentwicklungsplanung dar, welches flexibel auf verschiedene Städte mit unterschiedlicher Größe und Struktur angewendet werden kann. Durch ihre Anwendung kann das eiserne Dreieck in der kommunalen Sportpolitik aufgelöst und anderen Gruppen ein Zugang zum Politikfeld Sport ermöglicht werden. Dies geschieht in einem Konsensbildungsprozess, der die Bedürfnisse von verschiedenen Gruppen bündelt und in ein gemeinsames Handlungskonzept überführt. Die "Kooperative Planung" kann zu einer langfristigen Steuerung der kommunalen Sportpolitik beitragen.

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377 S.

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