Jahrbuch Stadterneuerung 2014/15. Über Städtebauförderung hinaus? Beiträge aus Lehre und Forschung an deutschsprachigen Hochschulen.

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Berlin

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ZLB: Kws 118/26:2014/15

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Abstract

Die Stadterneuerung steht schon immer in enger Relation zur Städtebauförderung durch den Bund und die Länder. Das Jahrbuch Stadterneuerung will grundsätzlich über die Zukunft des dahinter steckenden Systems nachdenken. Dabei stellt sich die Frage, ob jenseits der Städtebauförderung quartiersbezogene Stadterneuerung überhaupt sinnvoll betrieben werden kann. Das Umfeld der Stadterneuerung hat sich erheblich gewandelt: Mit der Krise der öffentlichen Haushalte wird der Spielraum für stadtentwicklungspolitisches Handeln in den Kommunen deutlich eingeschränkt, und das sogar bis hinein in die Stadterneuerung. Zahlreiche private Initiativen sind in die Bresche gesprungen. Die Folgen sind auf den ersten Blick gar nicht so leicht überschaubar. Eine Verschlechterung der Lebensituation für die angestammmte Quartiersbevölkerung oder gar ihre Vertreibung steht einer Stabilisierung von sozialen Netzwerken durch zivilgesellschaftliches Engagement gegenüber. Sowohl die Leistungsfähigkeit des bisherigen, als bewährt geltenden Instrumentariums als auch Innovationsbeiträge zu dessen Weiterentwicklung und Ansätze von Stadterneuerung und Stadtumbau jenseits der Städtebauförderung sind also zu untersuchen, wenn grundsätzlich über die Zukunft der Stadterneuerung nachgedacht wird.

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311 S.

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Jahrbuch Stadterneuerung; 2014/15