Kriminalität, soziale Lage und Rechtssetzung sowie Rechtsanwendung aus der Perspektive von jungen Türken, Italienern und Deutschen.
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SEBI: 87/2673
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Zusammenfassung
Im Gegensatz zum langläufigen Vorurteil kommt der Autor zum Ergebnis, daß die Kriminalitätsrate in fast allen Deliktgruppen für Türken und Italiener in allen Altersgruppen geringer als bei nach sozialer Lage vergleichbaren Deutschen ausfällt. Dieser Befund erklärt sich durch die gegenüber Deutschen spezifischen informellen (Familienverband) und semiformellen (Maßnahmen zur beruflichen und sozialen Eingliederung, Arbeitsamt etc.) sozialen Kontrollen, der z. B. türkische Jugendliche unterliegen. Darüber hinaus erzwingt der weniger privilegierte Rechtsstatus der türkischen Jugendlichen einen höheren Integrationszwang (Ausweisungsangst) als der vergleichsweise "privilegierte" Rechtsstatus der EG-Ausländer (hier Italiener). Zu seinen Schlüssen gelangte der Autor durch die Verknüpfung der Analyse der Kriminalitätsstatistik des Saarlands mit einer eigenen Befragung zur Selbsteinschätzung der Jugendlichen in Saarbrücken. wev/difu
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Befragung, Kriminalität, Jugendlicher, Türke, Italiener, Ausländerrecht, Gericht, Behörde, Polizei, Statistik, Soziographie, Ausländer, Sozialverhalten, Bevölkerung/Gesellschaft, Erhebung/Analyse
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Saarbrücken: (1986), III, 486 S., Abb.; Tab.; Lit.(phil.Diss.; Saarbrücken 1986)
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Befragung, Kriminalität, Jugendlicher, Türke, Italiener, Ausländerrecht, Gericht, Behörde, Polizei, Statistik, Soziographie, Ausländer, Sozialverhalten, Bevölkerung/Gesellschaft, Erhebung/Analyse