Globalisierter Wettbewerb. Schicksal und Chance.

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Datum

1998

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Bad Homburg v.d. Höhe

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ZLB: 98/598

Dokumenttyp (zusätzl.)

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Zusammenfassung

Globalisierung der Wirtschaft ist Globalisierung und Intensivierung des Wettbewerbs. Hierin wurzeln aber nicht die wirtschaftspolitischen Probleme, namentlich nicht die hohe Arbeitslosigkeit,. Ursächlich hierfür sind die hohen Arbeitskosten und die überregulierten Arbeitsmärkte, das Festhalten an einem in mehrfacher Hinsicht investitionsfeindlichen Steuersystem und die den demographischen Entwicklungen nicht länger Rechnung tragenden Systeme der sozialen Sicherung. In Zeiten globalisierter Märkte werden Fehlentwicklungen dieser Art schonungslos aufgedeckt. Es helfen keine handelspolitischen Schutzmaßnahmen, staatliche Subventionen, Entsendegesetze oder die Wiedereinführung von Kapitalverkehrsbeschränkungen. Es wäre ein Kurieren am Symptom mit Nebenwirkungen, der Strukturwandel würde behindert, Ressourcen fehlgeleitet, Wachstums- und Beschäftigungschancen im ganzen behindert. Die nationalen Sozialsysteme müssen auf ihre offensichtlichen Mängel überprüft werden und auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentriert werden. Die soziale Abfederung marktwirtschaftlicher Prozesse läßt sich erhalten, aber die Bereiche der Selbstverantwortung des einzelnen müssen neu und strenger definiert werden. Der Zwang zu mehr Rationalität durch Globalisierung des Wettbewerbs bedeutet, wenn man ihn besteht, die Wiedergewinnung von Möglichkeiten zur Wohlstandssteigerung und zur Finanzierung des Sozialstaats. goj/difu

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Seiten

56 S.

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Stichwörter

Serie/Report Nr.

Schriftenreihe; 32

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