Vom Klärschlammstapelplatz zum Biotop.

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0043-0986

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IRB: Z 200
IFL: I 103

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Abstract

Die Gesamtfläche der Anlage beträgt etwa 27 ha. Sie besteht aus 4 Trockenbeeten (je 25 m x 250 m), dem Schlammbecken 1 (etwa 100000 cbm), dem Schlammbecken 2 (etwa 150000 cbm), dem Schlammbecken 3 (rund 80000 cbm) sowie dem Schlammbecken 4 (etwa 125000 cbm). Zur Anla- ge gehört noch eine Kiesgrube, in der das über Mönche aus den Schlammbecken abgezogene Faulwasser deponiert wurde. Die bis 1990 vom Klärwerk Rosental nach der Anlage Podelwitz geförderten Klärschlämme sind mit Schwermetallen verunreinigt. Es besteht die Gefahr einer möglichen Belastung des Territoriums mit Schwermetallen und anderen toxischen Stoffen, weil die Schlammbecken nicht sohldicht gebaut wurden. Im Laufe der Betriebszeit hatte sich eine "Schlamm- dichtete und den Eintrag von Schadstoffen in den Untergrund und in das Grundwasser verhinderte. Da nunmehr seit 1990 kein Klärschlamm mehr in die Becken gefördert wird, drohten die Schlammbecken auszutrocknen. Zu befürchten war eine Rißbildung in der "Schlammschwarte". Bei Niederschlag wäre es zum Schadstoffeintrag in das Grundwasser gekommen. Die mit Schwermetall belasteten Klärschlammassen (TS zirka 35 %), einschließlich der erforderlichen Aushubmassen umfassen etwa 260000 t. Auf den Flächen der Anlage hat sich inzwischen ein Feuchtbiotop mit einer ausgeprägten spezifischen Tier- und Pflanzenwelt entwickelt, das es zu schützen galt.

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Wasserwirtschaft, Wassertechnik

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Nr.2

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S.24-26

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