Abgefahren. Warum wir eine neue Bahnpolitik brauchen.

PapyRossa
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Köln

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ZLB: Kws 316/53

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Abstract

Jubiläumsfeiern der Deutschen Bahn fielen zuletzt ausgesprochen dezent aus. Offensichtlich ahnte man, dass Eigenlob nur auf Häme gestoßen wäre. Doch auch heute zieht kaum jemand die "Bahnreform" von 1994, die Umwandlung der Bahn in eine Aktiengesellschaft, in Zweifel. Dabei ist die Bilanz dieser Reform überwiegend negativ – gerade auch dann, wenn man Ankündigungen und Versprechungen von damals zum Maßstab nimmt: Abbau von Infrastruktur statt Ausbau, Halbierung der Belegschaft statt "sicherer Arbeitsplätze", Rückzug aus der Fläche anstelle von Präsenz, Immobiliengroßprojekte mit Bahngelände und Ausverkauf von Bahnhöfen anstelle einer "Renaissance der Bahnhofskultur". Dabei bleibt es nicht bei Kritik. Die Aujtoren machen finanzierbare Vorschläge zur "Rettung der Bahn". Und um nichts weniger geht es – die Krise des Schienenverkehrs in Deutschland ist existenziell.

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