Strategien, Maßnahmen und ökonomische Bewertung einer dauerhaft umweltgerechten Verkehrsentwicklung. Bewertung der dauerhaft umweltgerechten Verkehrsentwicklung mit dem systemdynamischen Modell ESCOT (Economic assessment of Sustainability poliCies Of Transport).
E. Schmidt
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Datum
2002
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Herausgeber
E. Schmidt
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Berlin
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Standort
ZLB: 2002/2338
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
FO
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Zusammenfassung
Das Modell "ESCOT" wurde im Rahmen des Projekts "Dauerhaft umweltgerechter Verkehr" entwickelt, das von der OECD 1994 initiiert wurde, um die Möglichkeiten einer weitgehenden Vermeidung der verkehrsbedingten Umweltbelastungen unter Berücksichtigung der ökonomischen und sozialen Auswirkungen zu untersuchen. Innerhalb des Projekts wurde ein Business-as-usual-Szenario entworfen, das unter Fortschreibung der gegenwärtigen Trends die zukünftige Entwicklung des Verkehrs beschreibt, und Environmentally Sustainable Transport (EST)-Szenarien erstellt, die Wege zur Erfüllung von Nachhaltigkeitszielen im Verkehr aufzeigen. Anschließend wurden Politikpakete und ein Zeitplan zur Einführung der Einzelmaßnahmen aufgestellt, weiche zu den in den Szenarien angestrebten Verkehrsentwicklungen führen sollen. Die technischen und preispolitischen Maßnahmen wurden in ESCOT implementiert und getestet unter Berücksichtigung der wesentlichen Abhängigkeiten zwischen Wirtschaft, Verkehr und Umwelt. Ihre gesamtwirtschaftlichen Wirkungen wurden so in einem integrierten Modell abgeschätzt. Die Bewertung der Ergebnisse aus den EST-Szenarien zeigt, dass eine Abkehr von der am PKW und Straßengüterverkehr orientierten Verkehrspolitik nicht zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch führen wird. Deutlich verbesserten Umweltbedingungen stehen nur marginale Effekte auf die aggregierten Wirtschaftsindikatoren gegenüber. Sektoral hingegen zeigen sich durchaus größere Veränderungen bei den Wirtschaftssektoren Mineralölindustrie, Fahrzeugproduktion, Bauindustrie und Dienstleistungen. Weiterhin kann mit dem Modell gezeigt werden, dass sich negative makroökonomische Effekte zum Einen durch eine Ausweitung des Zeithorizonts bis zur Erfüllung der Nachhaltigkeitsziele und zum Anderen durch eine geeignete Ausbalancierung von technisch orientierten und preispolitischen Maßnahmen vermindern lassen. difu
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Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
X, 186 S.
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Serie/Report Nr.
Berichte; 5/02